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Was ist ein Pingback und wie funktioniert es?

Heute wollen wir über Pingbacks sprechen, die etwas anderes sind als Tracksbacks – auch wenn beide begriffe häufig zusammengewürfelt werden. Ein Pingback ist im Grunde genommen ein automatischer Kommentar, der erstellt wird, wenn ein anderer Blog auf deine Website verlinkt. Es gibt u.a. auch Selbst-Pingbacks. Diese werden erstellt, wenn du auf einen Artikel in deinem eigenen Block verlinkst.

Wie funktioniert ein Pingback?

Was genau also ist ein Pingback? Nun, um es besser zu verstehen, zeigen wir euch hier, wie ein Pingback funktioniert.

  • Blogger A schreibt etwas in seinen Blog und verlinkt auf einen anderen Artikel im Blog von Blogger B
  • Ein Pingback wird nun automatisch an den Blog von Blogger B gesendet und ein Kommentar wird generiert, den Blogger B dann genehmigen kann.

Hinweis: Beide Blogger müssen Pingbacks in ihrem Blogs aktiviert haben, damit es funktioniert. Abhängig vom WordPress-Theme zeigen Pingbacks normalerweise über oder unter den Standardkommentaren zu einem Beitrag an. Wenn du ein Kommentarsystem von einem Drittanbieter – wie zum Beispiel Disqus nutzt, werden Pingback-Kommentare nicht angezeigt.

Kurzer Exkurs – wer oder was ist Disqus? Disqus ist ein Plattform zur Zielgruppenbindung, die alle dafür erforderlichen Tools bietet, die moderne Publisher benötigen, um Nutzer zu erreichen und zu binden und die Monetarisierung in großem Maßstab voranzutreiben.

Pingback

Was ist ein Trackback?

Vielleicht hast du auch schon einmal davon gehört, dass der Begriff Trackback diskutiert wird. Sicher stellst du dir nun die Frage, ob du es brauchst oder nicht. Aber was genau ist ein Trackback?

Ein Trackback ist eine Möglichkeit, ältere Blogsysteme manuell zu benachrichtigen, dass du auf einen ihrer Beiträge verlinkt hast. Im Gegenzug kann sich der andere Blogger dazu entschließen, einen Link zu deiner Arbeit in einem „erwähnt von“ – oder in einem ähnlichem Abschnitt – zu setzen. Trackbacks bitte nicht mit Pingbacks verwechseln.

Du möchtest zu diesem Thema mehr erfahren? Dann lies unseren Blog-Artikel dazu!

Wie deaktivierst du Pingbacks?

Pingbacks sind eine tolle Möglichkeit, wenn du darüber informiert werden möchtest, wer sich mit dir verlinkt. Sie können aber auch auf Dauer nervig sein. Es gibt mittlerweile bessere Tools, um Backlinks und Erwähnungen zu verfolgen, dazu aber in einem anderen Blog-Artikel mehr. Hier nur einige Beispiele empfehlenswerter Tools: Ahrefs, Buzzsumo und SEMrush. In den meisten Fällen solltest du also einfach die Pingbacks in deinem WordPress-Blog deaktivieren. Folge dazu unserer Anleitung – den einzelnen Schritten.

Pinkbacks aus anderen deaktivieren

Gehe in dein WordPress-Dashboard und klicke den Bereich Diskussion an. Dort deaktivierst du die Option „Linkbenachrichtigungen von anderen Blogs (Pingbacks und Trackbacks) bei neuen Artikeln zulassen“.

Self-Pingbacks deaktivieren

Wenn es um die Deaktivierung von Self-Pingbacks geht, stehen mehrere Optionen zur Verfügung. Du kannst das kostenlose No Self Pings Plugin verwenden, oder du benutzt ein Premium-Plugin wie zum Beispiel perfmatters.

Eine weitere Möglichkeit ist, du erstellst ein Child-Theme, nachdem du ein Backup deiner Website gemacht hast. Dann änderst du im Child-Theme die functions.php Datei, was du dir aber genau überlegen solltest.

Änderungen am Quellcode der Website können dazu führen, dass deine Website kaputt geht, wenn du es nicht korrekt machst. Überlasse dies besser einem Entwickler, wenn du dafür nicht das erforderliche technische Verständnis hast.